Die Rappauf-Story

Dies ist die Bildergeschichte von einem aufgelassenem Hof, weit weg von der nächsten Ortschaft, ja fast schon versteckt.

Hierher führt keine Straße, allenfalls Teile eines alten Wegs.

Die ehemaligen Besitzer sind längst verstorben und niemand kümmert sich um dieses abgelegene Stück Land, das vorwiegend aus sauren Wiesen besteht. Ob es früher hier auch Äcker gab, ist nicht mehr ersichtlich.

Das Anwesen selbst liegt eingebettet zwischen Wald und einem kleinen Hochmoor. Betrachtet man all diese Gegebenheiten, so wird einen schnell klar, das es bestimmt nicht leicht war hier sein täglich Brot zu erwirtschaften.

Die Gebäude verfallen mehr und mehr, und die landwirtschaftlichen Geräte wurden irgendwann nach getaner Arbeit einfach im Gelände stehen gelassen und rosten langsam vor sich hin.

Heute nun, und mit einiger Distanz betrachtet, vermittelt einem das ganze den Eindruck eines großen Gesamtkunstwerks, erschaffen durch die Natur.

Wie schon erwähnt, wird dieses Fleckchen Erde nicht mehr bewirtschaftet. Einzige Ausnahme, ein Schäfer der im Winter hier seine Schafherde überwintern lässt.

Aber da war noch etwas. Ein schwarzes Pferd. Unentbehrliches Arbeitstier und der ganze Stolz der Besitzer. Eines Tages wurde der Rapphengst während eines schweren Gewitters von einem Blitz erschlagen. Kurz darauf kamen erste Gerüchte auf. Der Rappe geht "um".