FOTO-STIL entwickeln

Entwickle deinen eigenen Fotostil

Analoge Ebenentechnik. Häusergiebel in Wolken gehüllt. Die Wolken sind in Wirklichkeit Wollgras. Vorherrschende Farbe Blau.
Wolkenkuckucksheim

Zu Analog-Zeiten, als man noch mit Film in der Kamera fotografierte, und lange bevor Photoshop die Bühne betrat arbeitete ich schon mit Ebenentechnik. 

Und so gehts: 

Man nehme zwei, von der Gestaltung und der Belichtung gut zueinander passende Dias. Danach schabe man mit einem Messer oder Rasierklinge auf der Schichtseite die Emulsion leicht an, oder evtl. ganz ab. Wichtig, nur da wo das andere Dia durchscheinen soll. Das erfordert viel Gefühl. Einmal an der falschen Stelle geschabt, und das Dia ist reif für den Papierkorb.

Ist das Experiment geglückt und sie sind mit ihrer Arbeit zufrieden, dann ab mit den beiden als Sandwich in einen Diarahmen.

Diese hier beschriebene Technik wurde bei dem oben gezeigten Bild angewandt. Die angesprochenen Schabspuren der Rasierklinge sind im Bereich des Himmels deutlich zu sehen.

Schemenhafte Gestalten in einen roten Tunnel. Am Ende des Tunnels, blau-gelb-grünes Licht.
Tunnelblick
Kreativ, abstrakte Fotomontage. Gespenstische schwarze Gestalt durchschreitet zerstörtes brennendes Umfeld.
Schwester
Kreativ, abstrakte Fotomontage. Vögel, evtl. Tauben bei einem blutigen Mahl. Künstlerische Interpretation.
Blutiges Mahl
Schneebedeckte Häuser in einer Winternacht.
Winternacht
Dönerbude in grüner Farbe. Beleuchtung durch grüne Verkehrsampel.
Döner in Grün

Die Spannweite von oberflächlicher Knipserei bis hin zur höchst präzisen und professionellen Ablichtung (dies bezieht sich jetzt nicht auf meine Bilder) ist nur ein Teil in der gesamten fotografischen Bandbreite. Die individuelle Interpretation, die Kreativität und Abstraktion erweitern die Möglichkeiten und die Umsetzung in die Unendlichkeit.